Zelt an Zelt mit südsudanesischen Flüchtlingen – eine Woche als Humanitäre Helferin im Flüchtlingslager Malakal

Hilfseinsatz im Matsch: Nothilfekoordinatorin Katharina Witkowski im Flüchtlingslager Malakal, Südsudan (Foto: World Vision)

Als Mitarbeiter von World Vision berichten wir oft über unsere Arbeit. Dabei stehen die Projekte und die Menschen, die wir unterstützen im Mittelpunkt. Doch die vergangene Woche im Flüchtlingslager in Malakal hat mich zum Nachdenken gebracht – darüber, warum viele von uns den Beruf als Humanitäre Helfer gewählt haben, unter welchen Bedingungen wir oft leben und welchen Einfluss diese Arbeit auf unser Leben hat.

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Tag des Flüchtlings: In der Menge dem einzelnen Kind gerecht werden

Der hochgereckte schwarz gefärbte Finger ist für diesen Jungen und viele weitere Kinder in Lul, Südsudan, ein gutes Zeichen. Er ist damit registriert für den Bezug von Lebensmitteln, die durch Hilfsorganisationen verteilt werden. "Die Kinder hier sind aus anderen Orten hierher geflohen und haben sehr wenig gegessen", berichtet James East von World Vision, der das Foto gemacht hat.

Weltweit sind 51 Millionen Menschen auf der Flucht oder vertrieben – so viele, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Diese Menge hilfsbedürftiger Menschen zeigt, dass die Weltgemeinschaft mit vielen Krisen überfordert ist. Dennoch haben wir die Pflicht hinzusehen und jedes einzelne Kind, um das wir uns kümmern, ist ein Anfang für eine humanere Welt.

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Im Libanon unterwegs mit dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour

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Es sind die Nachbarländer Syriens, die die Hauptlast des Flüchtlingsdramas tragen. Der Strom derjenigen, die versuchen sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen reißt nicht ab. Im Gegensatz zum Nachbarland Jordanien, wo Flüchtlingslager die Menschen aufnehmen, wohnen im Libanon die syrischen Flüchtlinge in selbst gesuchten Unterkünften. Oft leben die Familien in improvisierten Zelten. Omid …

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Bundesaußenminister Steinmeier bei Flüchtlingen an syrischer Grenze

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Frank-Walter Steinmeier hat sich selbst vor Ort ein Bild gemacht von der Lage der syrischen Flüchtlinge. Bei Bar Elias besuchte der Außenminister zusammen mit Bundestagsabgeordneten die Familien, die in provisorischen Unterkünften leben. Kinder überreichten Herrn Steinmeier den von Ihnen mit verfassten Syrien-Report. “Wir bitten Sie sich, zusammen mit Ihrer Regierung, dafür einzusetzen Lösungen für die …

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Bundestagsabgeordneter Omid Nouripour besucht syrische Flüchtlinge

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Kilian Kleinschmidt ist so etwas wie der Bürgermeister des Flüchtlingslagers Zataari in der jordanischen Wüste. Er schildert dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour die Situation und mit welchen Schwierigkeiten er hier zu kämpfen hat. Den Menschen zuzuhören, ist für ihn der Schlüssel zum Erfolg. Fast 100.000 Syrer leben in der Container-Stadt. Konflikte müssen gelöst werden, die Infrastruktur …

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Menschen nach der Balkanflut: Nicht nur Häuser, auch Lebensgrundlagen verloren

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Als um fünf Uhr morgens das Wasser kam, wachte Seherzada auf und rannte aus dem Haus. Nur eine Sache schnappte sich die 18-Jährige vorher noch: Ihr Ballkleid, das sie bei der Schulabschlussfeier tragen wollte. Zwei Wochen waren es noch bis zu diesem Abend, sie konnte wirklich nicht riskieren, dieses Kleid zu verlieren – nicht einmal, …

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Balkan-Flut: Bündnis-Einsatz der Helfer

Helfer kämpfen sich durch die Wassermassen in der Stadt Olovo.  Von World Vision gespendete Schlauchboote erleichtern das Vorwärtskommen.

Das Katastrophenhilfe-Bündnis “Aktion Deutschland Hilft” ruft seit heute zu Spenden für die Fluthilfe auf dem Balkan auf. World Vision Deutschland beteiligt sich über das World Vision-Landesbüro in Bosnien-Herzegowina an der Nothilfe für tausende betroffene Familien. Im Nordosten von Bosnien-Herzegowina hat das Hochwasser hunderte Erdrutsche ausgelöst, durch die zahlreiche Häuser zerstört und ganze Ortschaften vom Rest des …

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Yolanda, das Gesicht der Hoffnung

Für Artilyn (r.) ist Yolanda das Gesicht der Hoffnung nach dem Verlust ihrer Mutter (Foto: World Vision)

Artilyn war zehn Tage überfälllig, als in Tacloban die ersten Taifun-Warnungen herausgegeben wurden. Sie und ihre Familie retteten sich vor dem Sturm gerade noch ins größte Evakuierungszentrum der Stadt, als bei Artilyn die ersten Wehen losgingen. Die dramatische Geschichte einer vierfachen Mutter aus den Philippinen zum Muttertag 2014. Ein Trio von Frauen klatscht in die …

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Wasser in der Wüste

Azraq Refugee Camp

Eine Stadt für 100.000 syrische Flüchtlinge, aus dem staubigen Wüstenboden gestampft: Heute eröffnet in Jordanien Camp Asrak. Die Menschen dort mit Wasser zu versorgen, stellt eine Riesenherausforderung dar. Wasser, Nahrung, Unterkunft – Menschen mit diesen Grundangeboten zu versorgen, ist für Hilfsorganisationen wie World Vision in Notsituationen  die erste Aufgabe.  In einer Gegend jedoch, in der die durchschnittliche …

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