Zu wenig Essen, zu wenig Platz für Flüchtlinge und Helfer

Schlangestehen für Wasser: Das Leben in Camp von Malakal ist hart und entbehrungsreich - besonders für Kinder

Malakal, einst eine lebendige Nil-Metropole und die zweitgrößte Stadt des Südsudans, ist eine Geisterstadt. Die Straßen sind leer, die Häuser ausgebrannt, der Marktplatz verlassen. Es herrscht gespenstische Stille. Auf einem UN-Gelände drängen sich Zehntausende Flüchtlinge, aus Angst vor Gewalt. World Vision Mitarbeiterin Katharina Witkowski reiste vor wenigen Tagen nach Malakal , dort wird sie in …

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“Können wir jetzt gehen?” Ungelernte Lektionen 20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda

Versöhnte Freunde: Andrew (l.) und Kallixte kaufen in Nyamagabe, Ruanda, gemeinsam Vieh. 1994 gehörte Kallixte einer Gruppe an, die die Familie von Andrews Ehefrau Madrine tötete. (Foto: John Warren/World Vision)

Wir rochen die Körper, bevor wir sie sahen. Wir näherten uns auf einer Erdpiste, die schlammig war von zwei Wochen Regen. Bäume und hohe Büsche verdunkelten alles bis auf die Spitze des Daches, aber wir sahen ein Kreuz und wussten, dass die katholische St. Franziskus Kirche in Karubamba direkt um die Ecke sein musste. Wir …

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Ausgeblutete Märkte, kreisende Geier: Eindrücke aus dem Südsudan

Malakal, South Sudan

Allein verantwortlich für die Geschwister: Viele Flüchtlingskinder in Malakal sind Waisen

Unser Mitarbeiter Michael Arunga ist in den Südsudan zurückgekehrt und erkennt das Land nicht wieder. Aus der Stadt Malakal ist eine ausgebrannte Steinwüste geworden. Schnell kommt man als Helfer selbst ins Kreuzfeuer der Kämpfe. Das hat unser Team gerade erlebt. Trotzdem tut es sein Bestes, das Leid der geflohenen Menschen zu lindern.

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Eine Liebe aus vollem, zerrissenem Herzen

Ola aus Syrien: Von ihrem Zuhause bleibt nur ein Smartphone-Video

Ola aus Syrien: Von ihrem Zuhause bleibt nur ein Smartphone-Video

Heute hat mir ein Mädchen, 15 Jahre alt, einen Film von seinem zerbombten Zuhause gezeigt. Sie hielt mir ihr Handy hin, ihre Hände zitterten leicht, und nahm mich mit auf eine wackelige, pixelige Tour durch ihr Haus. Zwischen umgekippten Möbeln lagen Haufen aus Kleidern, Papier und Nippes auf staubbedeckten Teppichen. Hier und dort war die …

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Wiederaufbau nach Taifun auf den Philippinen ein großes Puzzle

s131552-3: The Apple of My Eye

Drei Monate sind seit dem Taifun Haiyan vergangen. Deutlich mehr Menschen als erwartet konnten von World Vision mit Hilfsgütern versorgt und rund 24.000 Kinder in geschützten Räumen betreut werden. Doch die Not bleibt groß und der Wiederaufbau gleicht einem Riesen-Puzzle. „Unter anderem dank der großen Spendenbereitschaft der Menschen in Deutschland konnten wir 663.265 Menschen mit …

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Neue Welle von Haiyan-Helfern: Gut gerüstet in der Zerstörung

s131552-32: A new wave of aid workers

Kleine Destraza (rechts): "Eine sicherere und gesündere Umgebung für Kinder schaffen"

Vor fast drei Monaten verwüstete der Taifun Haiyan hunderte Dörfer und Städte auf den Philippinen. Weiterhin kämpfen viele der Überlebenden mit dem Verlust ihrer Angehörigen und Freunde. Zugleich geben junge Philippiner der Hoffnung ein neues Gesicht: Sie bringen den Wiederaufbau der Städte und Dörfer voran.

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Lebensmittel für Flüchtlinge im Südsudan – und ein hoher Besuch

UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos besucht Flüchtlinge in der Kaserne von UNMISS, Malakal, Südsudan

UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos besucht Flüchtlinge in der Kaserne von UNMISS, Malakal, Südsudan

Mehr als 26.000 Südsudanesen harren derzeit in der Stadt Malakal aus – zwischen Müllhaufen, ohne Wasser, ohne sanitäre Anlagen. Sie suchen Schutz im Konflikt zwischen Regierungs- und Oppositionstruppen. Als eine der ersten Hilfsorganisationen hat World Vision nun mit dem Verteilen von Lebensmitteln begonnen, begleitet von UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos. Tausende haben sich seit dem Ausbruch der Kämpfe …

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Trauma mit Plastikpistole: Begegnung mit Ahmed aus Syrien

Ahmed (10) schaut zu, wie sein kleiner Bruder Hussein (4) und seine Schwester Emal (11) über ihre Hoffnungen für Syrien sprechen

Ahmed (10) schaut zu, wie sein kleiner Bruder Hussein (4) und seine Schwester Emal (11) über ihre Hoffnungen für Syrien sprechen

Es gibt Worte, die wir lieber vermeiden, wenn wir über humanitäre Hilfe schreiben. „Traumatisiert“ ist so ein Wort. Zu viel schwingt mit in diesem Fachbegriff, der in sehr speziellen Zusammenhängen und mit sehr spezifischer Bedeutung eingesetzt wird. Doch als ich diesem Jungen begegnete, fiel mir kein anderes Wort ein. Ahmed ist zehn Jahre alt und lebt …

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