“1686 ist meine Zahl”: Ebola und die Würde einer Kinderbestattung

Maseray, 45, trägt das an Ebola gestorbene Kind aus dem Haus zum Begräbnis (Foto: Jonathan Bundu, World Vision)

Maseray weiß, wie Ebola tötet. Das Virus hat ihr den Ehemann, die Schwester und eine weitere enge Verwandte genommen, auf seinem mittlerweile neunmonatigen Amoklauf durch Sierra Leone. Auch sie selbst erkrankte. – und überlebte. Nun ist sie Mitglied in einem Team für würdevolle Bestattungen von Ebola-Opfern. Und heute ist ihr erster Einsatz.

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Ebola-Aufklärung: Für die Menschen, mit den Menschen

Aufklärungsplakate wie dieses, das World Vision gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium in Sierra Leone erarbeitet hat, hängen überall im Land.

Aufklärungsplakate wie dieses, das World Vision gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium in Sierra Leone erarbeitet hat, hängen überall im Land.

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist der bisher schwerste Ausbruch der Viruserkrankung weltweit. In einem Projektgebiet von World Vision Deutschland, in Bum, ist bereits ein Mensch an Ebola gestorben. Derzeit lassen die Mitarbeiter von World Vision in Bum und Ngoyila, unserem anderen Projektgebiet, das Alltagsgeschäft ruhen und konzentrieren sich auf Eines: Ebola-Aufklärungskampagnen, damit die tödliche Krankheit sich nicht weiter ausbreitet. Im Interview berichten Kerstin Koch, Projektreferentin für World Vision Westafrika, und Gesundheitsexpertin Judith Haase von Schwierigkeiten und Erfolgen vor Ort.

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