Exodus nach Uganda – Großeinsatz für Flüchtlinge aus dem Südsudan

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Bei dem Stichwort “Flüchtlingskrise” schauen unsere Mitarbeiter in Ostafrika gerade vor allem Richtung Südsudan. In den letzten drei Wochen sind mehr als 37.000 Menschen vor den Kämpfen dort allein ins Nachbarland Uganda geflohen. Besonders in der vergangen Woche spitzte sich die Lage im Grenzgebiet zu, weil über 4.000 Menschen täglich aufgenommen und versorgt werden mussten. …

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Frauen in Nepal erzählen: Das Beben ist noch im Kopf, die Zukunft voller Fragezeichen

Ganga vor Huette

Der Himalaya-Staat leidet ein Jahr nach dem Erdbeben noch immer massiv unter den Folgen der Katastrophe. Der offizielle Wiederaufbau läuft erst jetzt an, und besonders die hoch gelegenen Bergdörfer können nur sehr schwer mit Materialien versorgt werden. Unsere Mitarbeiterin hat mit Frauen in der hart getroffenen Provinz Sindhulpalchowk über ihre Lage gesprochen und berichtet über den Stand der Hilfe.

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Lernen, Sparen, Investieren: Mütter in Mauretanien

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In Mauretanien haben Frauen im öffentlichen Leben mehr Freiräume als in manchen anderen islamischen Ländern. Müttern bleibt bei durchschnittlich mehr als vier Kindern natürlich wenig Zeit diese Freiräume zu nutzen. Die Gründung von Kinderzentren und Spargruppen im Projektgebiet Arafat 1 hat vielen Müttern neue Power gegeben. Länderreferentin Kerstin Koch möchte Ihnen das herausragende und auch vom Staat anerkannte Engagement dieser Frauen gerne vorstellen.

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Die Kunst, niemals aufzugeben: Wie Jwan in den Nordirak zurückkehrte, um Frauen wieder Hoffnung zu schenken

Jwan Omar hängt in einem „Frauen- und kleine Kinder-Raum“in Sulaymaniyah ein Poster auf. Sie freut sich darauf, ab sofort Frauen und Kinder durch Kunst bei ihrem Heilungsprozess zu unterstützen (Foto: World Vision)

Jwan Omar ist eines jener Kinder, die mitten im Krieg geboren wurden. Als sie einen Monat alt war – und ihr Bruder Shwan ein Jahr -, wurde ihr Vater von Milizen in Bagdad entführt. Er kam nie zurück. Später fand die Familie heraus, dass er bei lebendigem Leib verbrannt worden war. Warum, wisse sie bis heute nicht. Als Jwan sieben war, beschloss ihre Mutter, mit den Kindern von Bagdad nach Sulaymaniyah in Kurdistan, Irak, zu ziehen. Heute ist Jwan Anfang 40, und sie ist heimgekehrt, um jenen zu helfen, die ebenfalls ihre Heimat verloren haben.

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Der Tsunami brachte mich zu World Vision

Die Erinnerung an die große Flutwelle von 2004 ist noch sehr präsent, auch wenn man in den meisten Orten kaum noch spuren der gewaltigen Zerstörungen von damals findet. Ein Kind aus Thailand fertigte in einem der World Vision-Kinderbetreuungszentren damals diese Zeichnung ihrer Erlebnisse an.

Vor 10 Jahren löste ein Seebeben der Stärke 9 im Indischen Ozean die große Tsunami-Flutwelle aus, der nach Schätzungen rund 230.000 Menschen zum Opfer fielen. Die Welle löste viele Tragödien, aber auch weltweite eine große Hilfsbereitschaft aus. World Vision war zeitweise mit über 2.600 Mitarbeitern im Einsatz, um Kinder, Familien und Dorfgemeinschaften bei der Bewältigung der Katastrophe zu unterstützen. In unserem Serien-Rückblick lassen Helfer und betroffene Menschen die Ereignisse und Entwicklungen der letzten Jahre Revue passieren. Den Anfang macht die frühere Geschäftsfrau und heutige World Vision-Mitarbeiterin Boonsri aus Thailand.

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Hunger vorbeugen: Was ein Kochwettbewerb bei Müttern in Indien ausrichten kann

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Kein Kind müsste auf diesem Planeten verhungern. Warum es trotzdem passiert, erzählen Claus Kleber und Angela Andersen in dem heute vom ZDF ausgestrahlten Dokumentationsfilm “HUNGER”. Einer der berührendsten Momente ist die Rettung eines kleinen indischen Mädchens in letzter Sekunde. Dass es gar nicht so weit kommen muss, beweisen Mütter aus dem indischen Melghat nach einem von World Vision ausgerichteten Kochwettbewerb.

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Wyne und das Knistern der Pesos: Wie eine Spargruppe für Taifun Haiyan gerüstet war

Wyne Tupaz, 22, Mutter von zwei Töchtern, ist zählendes und zahlendes Mitglied der Spargruppe von El Pilar auf Leyte (Foto: Dorothea Hohengarten/World Vision)

Wyne liebt das Gefühl, wenn Peso-Scheine zwischen ihren Fingern knistern. “Ich hab nur einen einfachen Schulabschluss”, sagt sie und grinst schüchtern, “aber das mach’ ich gerne: Geld zählen.” Wyne, 22, sitzt vor dem Dorfkiosk. Nebenan brausen kleine LKW über die Durchgangsstraße, die Ladeflächen voller frisch geerntetem Reis. Hinter ihr haben die anderen Frauen gerade die große Schatulle mit Geld zugeschlossen. Wenn Wyne davon erzählt, was ihr vor knapp einem Jahr widerfahren ist – und mit ihr allen anderen im Dorf – dann hört ihr Grinsen auf. Die Tränen kommen.

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Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak: World Vision kooperiert mit irakischer Frauenorganisation

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Einerseits geht das Leben einfach weiter. Andererseits muss man in diesen Tagen improvisieren können.  Eine Kleinstadt nahe Dohuk im Nordirak hat ihre Hochzeitshalle hergegeben, um Müttern wie Majida, aber auch ganzen Familien ein Dach über dem Kopf anbieten zu können. Schulen, Kirchen und sogar viele Rohbauten beherbergen in der Region ebenfalls tausende Menschen, die sich …

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