Exodus nach Uganda – Großeinsatz für Flüchtlinge aus dem Südsudan

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Bei dem Stichwort “Flüchtlingskrise” schauen unsere Mitarbeiter in Ostafrika gerade vor allem Richtung Südsudan. In den letzten drei Wochen sind mehr als 37.000 Menschen vor den Kämpfen dort allein ins Nachbarland Uganda geflohen. Besonders in der vergangen Woche spitzte sich die Lage im Grenzgebiet zu, weil über 4.000 Menschen täglich aufgenommen und versorgt werden mussten. …

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5 Jahre Südsudan aus der Sicht von Kindern: “Ich will nicht mehr davonlaufen müssen”

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Der Südsudan wird am 9. Juli 5 Jahre alt als unabhängiger Staat. Viel Grund zum Feiern gibt es nicht, denn das Land ist nach zweieinhalb Jahren Bürgerkrieg noch nicht zur Ruhe gekommen – an vielen Orten brechen immer wieder Kämpfe aus. Kinder wie der 9jährige Kai, der in einem Flüchtlingslager lebt, wünschen sich sehnlichst Frieden und Sicherheit.

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Südsudan hat wenig zu feiern und braucht viel Geduld

WV programs in the vicinity of Kaejok, Warrup State, South Sudan.

Die Schilder wurden entfernt, die Straßensperren abgebaut, alle Flaggen zusammengefaltet und die Soldaten sind von den Straßen verschwunden. Zwei Tage nach den Feiern zum 4. Jahrestag der Unabhängigkeit Südsudans ist die Stimmung in der Hauptstadt Juba gedrückt. Die Spannung, die Tage vorher auf den Straßen  in der Luft lag, ist zwar verschwunden  und man will …

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Welttag der humanitären Hilfe: Warum Deutschland seine Friedenspolitik überdenken sollte

Ein Mitarbeiter des Kinderschutzteams von World Vision in Gaza kümmert sich um ein verletztes Kind (Foto: World Vision)

Gaza, Irak, Zentralafrikanische Republik, Ukraine. Konflikte und Kriege, die wir jeden Tag präsentiert bekommen und die nicht aufhören wollen. Die Welt ist so turbulent, so unruhig, so aggressiv wie sie es lange nicht mehr war. Dazu gehören auch die Konflikte, die durch die Aktualität der neuen Kriege mehr und mehr in den Hintergrund der Wahrnehmung geraten.

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Aktion “Gummistiefel für kleine Füße” in Südsudan

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Verbiegung mit Igitt-Faktor: Mit dieser stinkenden Suppe will kein Kind in Berührung kommen (Foto: Katharina Witkowski, World Vision)

Kinder und Erwachsene waten in den Flüchtlingslagern in Südsudan derzeit bei 40 Grad Tagestemperaturen durch einen übel riechenden, vermüllten Fäkalienmorast. Barfuß durchquert, ist der Schlamm eine Zeitbombe, denn er ist gespickt mit Krankheitserregern. Mit unserer Aktion “Gummistiefel für kleine Füße” wollen wir den Flüchtlingskindern in Südsudan mehr Schutz bringen – zahlreiche deutsche Unternehmen engagieren sich. …

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Zelt an Zelt mit südsudanesischen Flüchtlingen – eine Woche als Humanitäre Helferin im Flüchtlingslager Malakal

Hilfseinsatz im Matsch: Nothilfekoordinatorin Katharina Witkowski im Flüchtlingslager Malakal, Südsudan (Foto: World Vision)

Als Mitarbeiter von World Vision berichten wir oft über unsere Arbeit. Dabei stehen die Projekte und die Menschen, die wir unterstützen im Mittelpunkt. Doch die vergangene Woche im Flüchtlingslager in Malakal hat mich zum Nachdenken gebracht – darüber, warum viele von uns den Beruf als Humanitäre Helfer gewählt haben, unter welchen Bedingungen wir oft leben und welchen Einfluss diese Arbeit auf unser Leben hat.

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Tag des Flüchtlings: In der Menge dem einzelnen Kind gerecht werden

Der hochgereckte schwarz gefärbte Finger ist für diesen Jungen und viele weitere Kinder in Lul, Südsudan, ein gutes Zeichen. Er ist damit registriert für den Bezug von Lebensmitteln, die durch Hilfsorganisationen verteilt werden. "Die Kinder hier sind aus anderen Orten hierher geflohen und haben sehr wenig gegessen", berichtet James East von World Vision, der das Foto gemacht hat.

Weltweit sind 51 Millionen Menschen auf der Flucht oder vertrieben – so viele, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Diese Menge hilfsbedürftiger Menschen zeigt, dass die Weltgemeinschaft mit vielen Krisen überfordert ist. Dennoch haben wir die Pflicht hinzusehen und jedes einzelne Kind, um das wir uns kümmern, ist ein Anfang für eine humanere Welt.

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