Die Kunst, niemals aufzugeben: Wie Jwan in den Nordirak zurückkehrte, um Frauen wieder Hoffnung zu schenken

Jwan Omar hängt in einem „Frauen- und kleine Kinder-Raum“in Sulaymaniyah ein Poster auf. Sie freut sich darauf, ab sofort Frauen und Kinder durch Kunst bei ihrem Heilungsprozess zu unterstützen (Foto: World Vision)

Jwan Omar ist eines jener Kinder, die mitten im Krieg geboren wurden. Als sie einen Monat alt war – und ihr Bruder Shwan ein Jahr -, wurde ihr Vater von Milizen in Bagdad entführt. Er kam nie zurück. Später fand die Familie heraus, dass er bei lebendigem Leib verbrannt worden war. Warum, wisse sie bis heute nicht. Als Jwan sieben war, beschloss ihre Mutter, mit den Kindern von Bagdad nach Sulaymaniyah in Kurdistan, Irak, zu ziehen. Heute ist Jwan Anfang 40, und sie ist heimgekehrt, um jenen zu helfen, die ebenfalls ihre Heimat verloren haben.

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Kinofilm “Das Mädchen Hirut”: World Vision verlost Karten für die Preview

DMH©AlamodeFilm03

Ein 14-jähriges Mädchen wird auf dem Weg zur Schule entführt und vergewaltigt – von einem Mann, der sie heiraten will. Die Geschichte vom Kampf um die Rechte eines Kindes und gegen menschenverachtende Traditionen in Äthiopien erzählt der Kinofilm “Das Mädchen Hirut”, der am 12.3. in deutschen Kinos startet. World Vision unterstützt das Filmprojekt, denn wir möchten, dass möglichst viele Menschen von den schwierigen Umständen erfahren, in denen Kinder in Äthiopien leben – besonders in ländlichen Regionen.

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Sister Fa: „Ich musste kämpfen, um mich durchzusetzen“

Portrait Sister Fa Quer

Rapt mit politischem Auftrag: Die senegalesische Sängerin Sister Fa (Foto: Alexander Gonschior/WV)

Sie lebt in Berlin, aber die Kinder ihrer Heimat liegen ihr am Herzen und vor allem die Mädchen. Für sie gibt sie Konzerte in abgelegenen Ortschaften im tiefsten Süden oder im höchsten Norden von Senegal. Denn dort dauert ein grausamer Brauch bis heute an: Die genitale Beschneidung von Mädchen. Die 32-jährige Rapperin Sister Fa weiß …

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100. Weltfrauentag – es gibt noch viel zu tun

Viele Mädchen werden immer noch zu früh verheiratet. Wenn die Ehe scheitert, haben sie in ihrer Gesellschaft oft nichts mehr zu melden und müssen sich mit der Aufgabe einer Haushaltshilfe begnügen.

„Armut ist die Quelle allen Übels. Sie führt dazu, dass Männer sich grausam und wie wilde Tiere verhalten“, erklärt die 27jährige Yirged. „Das Problem der frühen Verheiratung zerstört regelmäßig die Träume und Visionen von Mädchen und jungen Frauen. Insbesondere hier auf dem Land haben Frauen keine Rechte. Kinder, die aus solchen Beziehungen stammen, werden oft …

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